Hanau zeigt Wanderausstellung zur ersten Generation türkischer Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten

Hanau zeigt Wanderausstellung zur ersten Generation türkischer Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten
Hanau zeigt Wanderausstellung zur ersten Generation türkischer Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten | Bild: © Stadt Hanau

Die Stadt Hanau eröffnet am Samstag, 17. Januar 2026, um 16 Uhr im Foyer des Neustädter Rathauses eine neue Wanderausstellung zur ersten Generation türkischer Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten. Die Ausstellung wird dort zwei Wochen lang gezeigt und von Mitarbeitenden des Hauses für Demokratie und Vielfalt betreut. Besucherinnen und Besucher können sich während der Öffnungszeiten über Entstehung und Gestaltung des Projekts informieren.

Anlass und Schwerpunkt

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Claus Kaminsky und der Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck. Gezeigt werden Lebensgeschichten, Hoffnungen und Beiträge der Menschen mit türkischer Herkunft, die in den 1950er, 1960er und 1970er Jahre als sogenannte Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter nach Hanau kamen. Die Stadt betont, dass diese Personen heute Teil des städtischen Alltags sind und als Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen sowie Freundinnen und Freunde zur gemeinsamen Stadtgeschichte beitragen.

Konzept als Wanderausstellung

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und soll künftig erweitert an verschiedenen Orten in der Stadt gezeigt werden. Vorgesehen sind Präsentationen in Vereinen, Moscheegemeinden und Stadtteilzentren, um bewusst dorthin zu kommen, wo die Geschichten der ersten Generation weiterhin präsent sind. Hanau verweist darauf, dass Menschen aus mehr als 140 Nationen in der Stadt leben und die größte Gruppe davon Menschen mit türkischer Herkunft sind.

Ausleihe und Kontakt

Hanauer Institutionen und Vereine sind eingeladen, die Ausstellung für eigene Veranstaltungsorte anzufordern. Anfragen zur Ausleihe können per E Mail an demokratie@hanau.de gerichtet werden. Die Betreuung vor Ort übernimmt das Haus für Demokratie und Vielfalt, das auch Ansprechpartner für weitere Informationen zur Ausstellung ist.

Quelle anzeigen

Über den Autor

redaktion
Hanau bewegt. Wir berichten.